Gemeinsam zu einer Gesellschaft für Alle

Projekte



Projekte, die gegenwärtig umgesetzt werden:

1. Projekt „Schülerpatenschaften“ – Unterstützung in der Eingliederung geistig behinderter Kinder und ihrer Geschwister in Schuleinheiten

Dies ist ein Projekt, das seit Anfang des Jahres 2008 mit 18 behinderten und nicht behinderten Kindern abgewickelt wird (alle besuchen die Schule), auf Initiative der deutschen Organisation TEMAH aus Hamburg.

Mit diesem Projekt wird 54 behinderten Kindern und ihren Geschwistern (gegenüber 50 Kindern im Jahre 2010) aus bedürftigen Familien der Rumänischen Gesellschaft Speranta bei der Beschaffung von Schulmaterialien geholfen aus Mitteln, die wir von der Organisation TEMAH in Hamburg erhalten. Im Rahmen dieses Projekts haben die beiden Sozialassistentinnen Clara Ghimici und Simona Bokor die am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler aus Familien mit geringem Einkommen beim Einkauf der vorrangig nötigen Schulmaterialien begleitet. Die dazu notwendigen Geldmittel stammen von bestimmten Mitgliedern und vielen Freunden von TEMAH, von Schülern oder ganzen Klassen oder Familien der Gyula Trebitsch Schule Tonndorf/Hamburg, die für Kinder eine Schülerpatenschaft übernommen haben. Das heißt, sie helfen einem Kind, sie kennen dessen Biographie, tauschen Informationen und Fotos aus, und manche „Paten“ schicken zum Geburtstag des Kindes und zu Weihnachten auch Pakete – dies alles auf Initiative der deutschen Organisation TEMAH aus Hamburg und durch Vermittlung dieser Organisation sowie unseres Vereins. Die deutsche Organisation hilft in den letzten drei Jahren auch bei der Verwirklichung eines Ferienaufenthalts von 10 Tagen einer Gruppe von 15 Kindern. Diese werden von Sozialassistenten des Vereins Speranta begleitet. Es werden unvergessliche Ausflüge in das Ferienlager im Retezat Gebirge in den Südkarpaten organisiert. Der allgemeine Zweck ist die schulische und soziale Inklusion eines Kindes mit Behinderung und gleichzeitig die Vorbeugung gegen die Vernachlässigung nicht behinderter Kinder in der Familie. Das Projekt wird weiterentwickelt.

2. Projekt: "Unterstützung und Heim für geistig behinderte Kinder aus Familien in Krisensituationen", mit dem Ziel:

  • Sozialuntersuchungen in Familien durchzuführen, die im Rahmen des Projekts betreut werden
  • Elternberatung, Elternbegegnungen und materielle Unterstützung dieser Eltern
  • Übungen zur Steigerung des Autonomiegrads geistig behinderter Kinder, die für höchstens 14 Tage im "Heim Neue Familie" untergebracht werden
  • Täglicher Shuttledienst für die Kinder zum und vom "Heim Neue Familie" mit dem Kleinbus der Gesellschaft
3. Das Ferienheim "Speranta"/"Die Hoffnung" im Retezat-Gebirge, Kreis Hunedoara, bietet:
  • Trainings- und Erholungsaufenthalte für Alleinerziehende mit geistig behinderten Kindern
  • Trainings- und Erholungsaufenthalte für geistig behinderte Kinder aus Familien in Krisensituationen
  • Trainings- und Erholungsaufenthalte für sozial schwache Familien mit geistig behinderten Kindern
  • Ferienaufenthalte für Kinder und Erwachsene, die in den Zentren der Gesellschaft "Speranta"/"Die Hoffnung" in kleinen Gruppen von Fachpersonal betreut werden
  • Lehrgänge für Fachleute und/oder Eltern
4. Monatliche informative und formative Begegnungen für Eltern und Mitglieder der Gesellschaft "Speranta"/"Die Hoffnung"
5. Sozialbetreuung als Dienstleistung für die Mitglieder der Gesellschaft:
  • Sozialuntersuchungen zwecks Erlangung der Rechte, die ihnen per Gesetz zustehen
  • Rechtsbeistand
  • Humanitäre Hilfen für die Mitglieder der Gesellschaft
6. Kulturelle Veranstaltungen für die Mitglieder der Gesellschaft:
  • Gemeinsame Weihnachts- und Osterfeiern, gemeinsames Begehen anderer Feste und festlicher Gelegenheiten
  • Benefizkonzerte (zusammen mit der Stiftung Ars Pontem)
Künftige Projekte:
1. Familien mit geistig behinderten Kindern, die ihr Leben ausschließlich zu Hause verbringen und sich keinerlei öffentlicher Dienstleistungen erfreuen können, stehen im vorrangigen Interesse unserer gesamten Tätigkeit
2. Ständige Aktualisierung der Datenbank der Gesellschaft
3. Fortführung (auf Dauer) der Dienstleistungen im "Heim Neue Familie", um das soziale Aufgeben der Kinder zu verhindern
4. Fortsetzung der Tätigkeiten im Ferienheim "Speranta"/"Die Hoffnung" durch Erarbeitung von Projekten, die auf verschiedene Geldgeber zugeschnitten sind
5. Beibehaltung und Pflege der traditionellen in- und ausländischen Beziehungen der Gesellschaft
6. Weiterführung der Zusammenarbeit mit der Fakultät für Sozialbetreuung und Psychologie der Universität Temeswar/Timisoara
7. Herausgabe weiterer Ausgaben der Zeitschrift "Speranta"



 
 

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